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Mittwoch, 25. November 2009

Bat in the belfry

Daheim wieder am Hauswasser.
Nach dem der Sonntag recht gut verlaufen ist und ich nun etwas Zeit hatte ging es wieder ein wenig an den Teich.
Montag war von der Ausbeute und vom Wetter her, man kann es ruhig zugeben, echt kacke.
Eisig, windig und verregnet.
Ich würde meinen Hund bei solch einen Wetter nicht rausschicken.
Aber einer stellt sich dann doch ans Wasser.
Einer der es anscheinend wirklich wissen will. Oder einfach nur nicht ganz dicht ist.
Reden wir nicht lange rum! Der Montag brachte den erwarteten Blank.


Giftig, schnell eine Klasse für sich...Abu EON-Pro. Dem Luke sei Dank für seine Multitipps.

Am Dienstag ging es dann mit den Volvos unter den Jerks und den Bulldogs ans Wasser.
Mental darauf vorbereitet den nächsten Schneider einzufahren.
Doch es sollte anders kommen.
Bei, man könnte schon frühlingshafter, Temperatur zupfte ich meine Raubritter durchs Wasser.
Und es sollte nicht lange dauern bis ich endlich wieder meine EON-Pro im Drill einsetzen konnte.
Zwar kein Riese aber der langersehnte Fisch biss endlich wieder mal.
So werden mit kleinen Erfolgen die endlosen Stunden am Wasser wieder belohnt und ich konnte heuer meinen zweiten Kunstköderzander an der Hauslacke verbuchen.



tight lines

Chris

Sonntag, 22. November 2009

Nebel des Grauens

Nach dem die letzten Wochen wieder endloses Werfen, Warten und Blanken angesagt war, versuchte ich dieses Mal mein Glück in Klosterneuburg.
Schief konnte nichts gehen und zu verlieren hatte ich nach den letzten Wochen auch nichts mehr.
Wer ganz unten in der anglerischen Futterkette steht kann nichts mehr verlieren.
Er kann nur noch überleben.
So ging es bei Nacht und viel mehr Nebel an die Donau.
Schon die Fahrt war eher zum Auslassen, da die Straßenverhältnisse bescheiden und der Nebel es auch nicht einfacher machte.

Eines war vom ersten Augenblick klar.
Das wird keine Aufgabe für Ofenhocker. Der Wind peitschte unfreundlichst einen die feuchte Luft um die Nase und der Nebel kroch durch jede Öffnung die er in der Kleidung finden konnte.
Südseefeeling schaut anders aus.
Da man gerne auf Fußmärsche verzichtet ging es direkt vom Parkplatz die Böschung runter, über Steine durchs Flussbett und auf der anderen Seite wieder die Böschung rauf.
Einmal nicht aufpassen und Ausrüstung inklusive Angler nehmen ein Vollbad.
Bei Temperaturen um die 4° kein sehr prickelnder Gedanke.

Auch dieses Mal schaute es nicht wirklich nach Sternstunden aus.
Die Stunden vergingen und es wollte wie gewohnt nichts beißen.
Vielleicht stehen meine Sterne im Moment doch eher auf Untergang und mein persönliches Horrorscope spielt das Lied vom Tod.
Bis sich dann doch noch ein Zander meiner erbamte und sich meinen Gummifisch schmecken lassen wollte.

Eigentlich könnte ich ab jetzt in Winterpause gehen. Schlecht war das Angeljahr nicht und ich könnte mich gemütlich zurücklehnen und die Kälte, Kälte sein lassen.
Wär da nicht diese Stimme die mich immer wieder ruft.
tight lines
Chris